Viele Juweliere haben sich noch gar keine Gedanken gemacht, welche Auswirkungen die neue Datenschutz-Grundverordnung DSGVO, die am 25. Mai 2018 in Kraft tritt, auf ihr Unternehmen hat. Bei Diadoro ist man bestens vorbereitet.


Bis Ende Mai müssen alle Datenanwendungen an die neue Rechtslage angepasst werden. Die Regeln der DSGVO sollten auf keinen Fall auf die leichte Schulter genommen werden, denn eine Neuerung ist, dass bei Zuwiderhandeln hohe Strafen drohen. Unternehmen müssen die Regeln der DSGVO nicht nur einhalten, sondern auch dokumentieren können, dass sie sich daran halten; Unternehmen, die online aktiv sind, müssen also ihr Customer Relationship Management ebenso wie ihr Social Media Management klar dokumentieren.

Bei Diadoro setzt man sich bereits seit geraumer Zeit mit diesem umfassenden Thema auseinander und steht den Partnerbetrieben mit Rat und Tat zur Seite. Ingrid Kluge und Werner Probst informierten, welche gravierenden Änderungen damit auf den einzelnen Juwelier zukommen. Denn diese betreffen nicht nur Kundendaten, sondern auch Mitarbeiterdaten, gibt Ingrid Kluge zu bedenken. „Jedes Unternehmen, das in irgendeiner Weise personenbezogene Daten verarbeitet (z.B. eine Kundendatei führt, Rechnungen ausstellt, Lieferantendaten speichert), ist betroffen.“

 

Große Bandbreite am Daten-Highway

Nicht nur Kundendaten sind davon betroffen, sondern auch die Dienstverträge mit den Mitarbeitern müssen für bestehende Mitarbeiter um die neue Datenschutzerklärung ergänzt bzw. für neue aktualisiert werden. Dabei geht es auch um das Innenverhältnis – also wie Mitarbeiter mit (Kunden-)Daten umgehen. Diadoro-Mitglieder können sich diese neuen Verträge natürlich bereits heute aus dem Intranet der Gruppe downloaden. Ebenso wie die neuen Kundenaufnahme-Formulare, die künftig nötig sind. Außerdem informiert Kluge darüber, dass auch die Aufbewahrungsrichtlinien für die Daten verschärft wurden. „Künftig muss man Daten zehn Jahre aufbewahren und in diesem Zeitraum auf Kundenwunsch eine lückenlose Dokumentationskette vorweisen können.“

 

Kundendaten

Bei der Aufnahme von Kundendaten wird ein Formular mit den erhobenen Daten vom Kunden unterschrieben. Durch Angabe von Telefonnummer und E-Mail-Adresse genehmigt der Kunde deren Verwendung. Bei Online-Käufen kann der Kunde seine Daten im Webshop einsehen und auch deren Löschung verlangen. Bei Serviceaufträgen bleiben die Kundendaten/Informationen so lange im Betrieb, bis der reparierte Gegenstand abgeholt wird.

Probst kalmiert beim Thema Datenschutz, das in der Gruppe für großes Interesse, aber auch für Unruhe sorgt. „Bei der Kundendatenaufnahme handelte Diadoro schon immer gesetzeskonform nach den strengeren deutschen Vorgaben und passt nach der neuen DSGVO weiter an.“ Die Gruppe ist auf jeden Fall bereits heute bestens vorbereitet.

Was sonst noch auf der Diadoro-Partnertagung Thema war sowie eine Checkliste zum Datenschutz finden Sie in der kommenden Ausgabe von DERJUWELIER.at

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